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Phasen
In Deutschland unterscheiden die Ärzte gern 3 Stadien: (1)
bleibende Rötung mit Gefäßerweiterungen, besonders an
Stirn, Nase, Wangen (2) Bildung von Entzündungen, also
kleine gerötete Knötchen (Papeln) und zeitweilig kleine
eitrige Knötchen (Pusteln) (3) Bildung von Schwellungen,
vor bei Männern die Herausbildung einer "Säufernase". Dann
gibt es noch Sonderformen wie Rosazea fulminans.
In den USA und Kanada tendiert man inzwischen dazu, eher
von verschiedenen Ausprägungen der Rosazea zu sprechen, da
nicht zwangsläufig auf die erste Phase die zweite und
dritte folgt. Ein paar ganz anschauliche Fotos gibt es
hier:
www.rosacea.org/patients/faces.html
Geht man eher von einem Modell verschiedener Ausprägungen
aus, so kann jede einzelne Form wieder verschiedene
Schweregrade haben, also (in der Klassifizierung aus den
USA):
Subtyp 1 (erythematotelangiectatic rosacea):
aufsteigende und bleibende Rötung, mögiche Bildung von
sichtbaren Äderchen
Subtyp 2 (papulopustulare Rosazea):
bleibende Rötung mit Entzündungen (Papeln und Pusteln)
Subtyp 3 (phymatous rosacea):
Hautverdickung (Schwellung), Vergrößerung der Nase
Subtyp 4 (okulare Rosazea):
speziell die Augen betreffend, also Trockenheit, tränende
und brennende Augen, geschwollene Lider etc.
(Quelle:
www.rosacea.org/patients/whatis.html)
Alle Subtypen können bei einer Person gleichzeitig
auftreten, müssen das aber nicht. Viele Leute bleiben ihr
Leben lang bei einem Rosazea-Typ und einem Schweregrad, es
gibt also keinen Grund, sich verrückt machen zu lassen.
Volker Nölle - Stand: 19.6.2004 |