Historie

Rosazea ist keine moderne Krankheit, sondern wurde bereits im 14. Jahrhundert von einem französischen Arzt beschrieben. Dieser prägte den in Frankreich noch heute üblichen Begriff der Couperose (im deutschen ähnlich: Kupferfinne). Shakespeare beschreibt in seinem Schauspiel „Heinrich V“ Männer mit roten Gesichtern und vergrößerten Nasen. Auch auf Gemälden aus dem Mittelalter kann man verschiedentlich Menschen mit Rosazea finden. Ein Selbstbildnis des Malers Rembrandt deutet darauf hin, dass auch er von der Krankheit betroffen war.

Bereits auf einem Porträt des Florentiner Frührenaissance-Maler Domenico Ghirlandaio (1449-1494) ist ein alter Patrizier mit ein Rhinophym zu sehen.

(Quellen 1, 2)

Florian Ziem - Stand: 29.2.2004


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